Übersicht über die Ertragsschätzungen 2021 / 2022


Nachfolgend findet Ihr eine detaillierte Aufstellung der Erntemengen-Schätzungen für die neue Saison, die sich in den kommenden Monaten im Zuge der Ernte und der zunehmenden Erkenntnisse über die tatsächliche Situation leicht verändern werden.

Beginnen wir mit der besorgniserregendsten Tatsache: Die Honigproduktion von Imker Antonio Coco ist im Vergleich zur vorherigen Saison um etwa 75 % zurückgegangen. Neben dem wirtschaftlichen Schaden ist auch ein drastischer Rückgang der Bestäubung und damit der Obstproduktion zu verzeichnen. Dies sind die Fragen, die wir uns alle stellen sollten: Warum schrumpft dieser Organismus? Was wird im nächsten Frühjahr geschehen?

In den letzten Jahren haben einige Betriebe in neue Pflanzungen investiert oder alte Haine erneuert und sind nun verschuldet, ohne auf die diesjährige Ernte zählen zu können.

Im Folgenden findet Ihr Notizen zu den verschiedenen Erzeugern:

Antonio Grimaldi – Tarocco Tapi -20%, Tacle -60%, Nucellar -50%, Tarocco -75%, Mandarine -60% (Tarocco und Mandarine zum Einen wegen der Hitze, aber auch durch einen Hagelschaden Anfang August)
Li Calzi - Die meisten Avocados hielten die Hitze nicht aus und die Pflanzen haben die Früchte abgeworfen, obwohl sie bewässert wurden. Bei Roberto beträgt der Verlust 60 %, während bei den Zitrusfrüchten soweit alles in Ordnung ist. Die Bananen hatten den Sommer gut überstanden, aber der anomale Wind von Anfang Oktober brach viele Pflanzen ab und verursachte Schäden von etwa 4.000 kg Bananen zum Wegwerfen. Gemüse um 50% reduziert.
Centamore - Tarocco -20%, Moro -15%, Feigen -75%, Tomaten -40% 
Bufalino - weiter südlich war die Hitze noch schwerer zu ertragen; Nova und Tangelo wurden um 60 % und Avocados um 95 % reduziert
Limone – Avocado -95%, kleine Früchte alle abgestorben, Mandarinen -60%, Cedri ok, Kiwis ok, Feijoa ok
Adernò - Zitronenausfall 100%, der Betrieb benötigt einige Eingriffe, damit sich die Pflanzen wieder erholen
Proto – lässt sich noch nicht einschätzen
Moscuzza – bei den Zitronen beträgt der Rückgang  50%, bei den Mandarinen (nicht bewässert) fällt die komplette Ernte aus
Musso - Zitronen -20%, Mandeln ok
Vacante - Granatäpfel -20%, Orangen -15%
Rabuazzo – ok, Weizen -10%
Biosaccolino - Mandeln -98%, Johannisbrot -15%, Zitronen -30%
Mandre Rosse - Öl -55%
Manfredi Grimaldi – bei den Orangen Ausfall von 90%, was jedoch hauptsächlich auf die Entfernung der alten Pflanzen und Neupflanzungen zurückzuführen ist; dies gilt auch für die Granatäpfel, die neu gepflanzt wurden 
Smurra - Clementinen ok, das kalabrische Netzwerk hält sich etwas besser, auch wenn GianMatteo fast keinen Ertrag hat
Russo - Kaktusfeigen -65%
Terramatta – Abfall bei der Tomatenerntemenge
Cutuli - Avocado -60%, Zitronen -30%
Morabito - Avocados -35%, Süßkartoffeln nicht schätzbar
Don Cecè – auch hier schwacher Ertrag bei den Verdelli Zitronen und den Avocados, der Ausfall bewegt sich im Durchschnitt
Paolo Costa - Passionsfrüchte -30%, Avocados leiden, nicht in Produktion, Haselnüsse -100%
Pistacia – Pistazien von Samanta -30%, - Gemüse -70%, Pfirsiche -40%, Birnen -95%
Toro -  50 % weniger, eventuell sogar mehr Verlust
Intressalvi -  hat den Zitrushain schon lange nicht mehr kontrolliert, ist aber zuversichtlich und schätzt, dass es keine Verluste gibt
Barthlemy -  kein Verlust bei den Kapern
Amato - kein Verlust
Dinaro - Möchte eine seriösere Schätzung vornehmen, geht aber grob geschätzt von 30 % weniger aus.
Rizzuto - Er geht von einer erheblichen Steigerung der Erntemenge aus, meiner Meinung nach werden wir nicht mehr als +20% erreichen.
Garten der Bio-Diversität - Tarocco -70%, Bananen durch den Wind zerstört, die Schäden werden noch geschätzt
Antica Sena - Zitronen- 50%